Ausland
Marokko nutzt Migration als politisches Druckmittel gegen Spanien
Zehntausende Migranten sind von Marokko in die spanische Exklave Ceuta geströmt – der größte Andrang seit 2021. Nach Einschätzung von Experten handelt es sich dabei nicht um eine Fluchtbewegung, sondern um ein gezieltes staatliches Werkzeug Marokkos. Der Ansturm führt zu einer Überlastung der Infrastruktur Neutas.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die Komplexität des Themas jenseits reiner Migration und hinterfragen, ob Marokko Spanien durch die Migrantenbewegung gezielt politisch unter Druck setzt. |
| Rechts | Rechte Medien rahmen die Migrantenbewegung als strategische staatliche Waffe Marokkos dar und betonen, dass es sich nicht um Flucht, sondern um ein politisches Druckmittel handelt. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Ansturm auf Ceuta: Setzt Marokko mit den schwimmenden Migranten Spanien unter Druck?» — Tages-Anzeiger (mitte-links)
- «Ansturm auf Ceuta: Setzt Marokko mit den schwimmenden Migranten Spanien unter Druck?» — Basler Zeitung (mitte-rechts)
- «„Marokko nutzt das Thema Migration als Waffe“» — Die Welt (mitte-rechts)